Den Anfang des Vereins markiert eine Kleinanzeige im Gründauer Boten, in der interessierte Tennisbegeisterte zur Gründung eines Vereins gesucht wurden. 35 Personen, darunter die Initiatoren Günter Teichmann, Jochen und Christa Ludwig, Karl-Heinz und Ingrid Dreßbach sowie Arie Bakker fanden sich daraufhin am 09. Februar 1978 zur Gründungsversammlung ein. Danach ging es Schlag auf Schlag. Am 09. März 1978 wurde die erste Mitgliederversammlungabgehalten, in der 42 Anwesende ihren ersten Vorstand wählten und zu gleicher Zeit bat man die Gemeinde Gründau um ein geeignetes Areal zum Bau einer Tennisanlage. Der damalige Gründauer Bürgermeister August Imhof stellte dem Verein ein Gelände im Liebloser Weiherfeld zur Verfügung und bereits ein gutes Jahr später konnte der Club auf drei selbst erbauten und am 14. Juli 1979eingeweihten Tennisplätzen den Spielbetrieb aufnehmen. Als Vereinsheim diente zur damaligen Zeit ein auch heute noch bei langjährigen Mitgliedern berühmt berüchtigter grün/weiß bemalter Bauwagen. Die neue Sportmöglichkeit in Gründau und der mächtig einsetzende Tennisboom sorgten für einen ständigen Mitgliederzustrom, so daß der Club seine Tennisanlage bereits im Jahr 1981 um drei weitere Plätze vergrößern mußte. Mit der steigenden Zahl von Tennisspielern konnten die Unterbringungsmöglichkeiten und sanitären Verhältnisse in einem Bauwagen aber nicht mehr mithalten, so daß als nächstes die Errichtung eines Clubheimes erforderlich wurde. Im Jahr 1983 erhielt der Verein die Baugenehmigung und bereits 14 Monate später, am 26. Oktober 1984, konnten die Mitglieder ihr zum großen Teil in Eigenarbeit erstelltes Gebäude einweihen. Die nunmehr gute Infrastruktur des Vereins sorgte wiederum für Mitgliederzustrom und so verfügte der Verein im Jahre 1988, zum Zeitpunkt seines 10jährigen Bestehens, über 358 registrierte Mitglieder. Daß der Mitgliederbestand heute, im 27. Jahr seines Bestehens, auf etwa 220 Personen zurückgegangen ist, ist sicherlich dem nachlassenden Tennisboom und neu aufgekommenen Modesportarten zuzuschreiben. Daß der Mitgliederschwund aber nicht deutlicher ausfiel, ist in erster Linie der von allen bisherigen und aktiven Vereinsvorständen als wichtig erkannten Jugendarbeit zuzuschreiben und auch auf die langjährige hervorragende Platzbeschaffenheit als Voraussetzung für gutes Tennisspiel zurückzuführen.





